Aufmerksamkeit statt Akrobatik

Worauf es bei einem erfüllten Liebesleben ankommt+

(djd/pt). Schneller, besser, weiter - gerade Männer neigen dazu, diese Einstellung nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch in ihrer Beziehung auszuleben. Nicht selten drückt sich dies in der Neigung aus, das Bett zum Schauplatz für akrobatische Verrenkungen zu machen. Doch auch nach Ansicht der britischen Psychologin Susan Quilliam, Autorin des Sex-Ratgeber-Klassikers "The Joy of Sex", enden "Turnübungen" auf der Matratze selten zufriedenstellend. Viel besser sei es, so die Autorin, wenn sich Paare auf ihre wahren Vorlieben konzentrieren. Zudem wird es für die Anhänger des Leistungsgedankens in puncto Sex besonders zermürbend, wenn mit zunehmendem Alter die Manneskraft zu erlahmen beginnt.

Probleme in Sachen Zweisamkeit

Ab der Lebensmitte sehen sich viele Männer in Sachen Zweisamkeit mit Problemen konfrontiert. So gehen Experten davon aus, dass jeder dritte Mann zwischen 40 und 70 Jahren mit sexuellen Störungen zu kämpfen hat. Der Ansatz, Erektionsstörungen kurzerhand mit Lifestyle-Medikamenten zu bekämpfen, ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn zum einen können die enthaltenen Wirkstoffe zu Wechselwirkungen mit anderen Präparaten führen. Und zum anderen lohnt es sich sicherlich, zunächst einen aufmerksamen Blick auf die Rituale und Abläufe in der Beziehung zu richten.

 

Geduld und Hilfe aus der Natur

Häufig reicht es bereits aus, wenn sich Paare ein für alle Mal vom Leistungsgedanken beim Sex verabschieden und statt dessen auf Geduld und Aufmerksamkeit setzen. Daneben haben Männer und interessanterweise auch Frauen die Möglichkeit, ihre sexuelle Erlebnisfähigkeit auf schonende und natürliche Weise dauerhaft zu steigern, etwa mit dem Extrakt aus der mittelamerikanischen Damiana, wie er beispielsweise in Cefagil enthalten ist. Eine multizentrische Praxisstudie mit knapp 700 Patienten bestätigte die Wirksamkeit des homöopathischen Präparats, das in Apotheken erhältlich ist. Das gut verträgliche Mittel kann die Durchblutung der Geschlechtsorgane fördern und die Reflexbereitschaft des Sexualzentrums im Gehirn erhöhen.

Quelle: deutsche journalisten dienste (djd),
Gesundheitsthemen